Dieser Guide zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie einen eigenen Onlineshop erstellen. Zusätzlich erfahren Sie, wie Sie Ihren vorhandenen Onlineshop optimieren und dessen Reichweite steigern, um so noch mehr zahlende Kunden zu gewinnen.
Der Guide ist in drei Themenbereiche unterteilt:
- Wie erstelle ich einen Onlineshop?
- Wie mache ich meinen Onlineshop bekannt?
- Wie verbinde ich mein lokales Geschäft mit meinen Onlineshop?
Inhaltverzeichnis
- Die Vorteile eines Onlineshops
- Das Grundgerüst Ihres Onlinehandels: Legen Sie die Anforderungen an den Onlineshop fest
- So definieren Sie Ihr Produktangebot für den Onlineshop
- Lernen Sie von Ihren Mitbewerber: Die Wettbewerbsanalyse
- Welches Shopsystem ist das beste? So finden Sie das ideale System für Ihren Onlineshop
- Drei beliebte Shopanbieter im Vergleich: Shopify, Magento, WooCommerce
- Bevor Sie online gehen: So machen Sie Ihren Onlineshop rechtssicher
- Neue Kunden gewinnen: Mit diesen Methoden steigern Sie die Reichweite Ihres Onlineshops
- Synergien schaffen: So locken Sie über den Onlinehandel Kunden in Ihr lokales Geschäft
- Fazit
1. Die Vorteile eines Onlineshops
Die attraktiven Umsatzzahlen im Online-Handel können Sie dazu motivieren, ebenfalls am stetig wachsenden Online-Markt teilzunehmen. Allerdings sehen viele Besitzer stationärer Geschäfte die fehlende Haptik und den nicht weniger vorhandenen Kundenkontakt von Onlineshops als großes Defizit. Demgegenüber stehen jedoch die Nachteile der begrenzten Einkaufs- und Öffnungszeiten sowie des lokal eingegrenzten Kundenkreises eines stationären Geschäfts.
Ein eigener Onlineshop eröffnet den Zugang zum Weltmarkt: Es spielt keine Rolle mehr, wo Sie ansässig sind – Ihre Produkte können Sie weltweit verkaufen und so potenzielle Kunden auch außerhalb ihrer eigenen geografischen Lage erreichen. Außerdem ist Ihr Onlineshop immer geöffnet: 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag. Der Kunde kann bequem von Zuhause aus nach Feierabend oder auch an Sonntagen Ihre Produkte entdecken.
Ein weiterer Vorteil liegt in den geringeren Kosten. Wer einen Onlineshop betreibt, der zahlt zum Beispiel keine Ladenmiete. Zudem benötigt der Onlinehandel weniger Anfangsinvestitionen, da zum Beispiel kein Mobiliar für eine Ladenausstattung benötigt wird – auch ist weniger Personal nötig. Die geringeren Kosten ermöglichen es Ihnen, die Produkte den Endkunden zu attraktiveren Preise anzubieten und zusätzlich in eine professionelle Online-Strategie zu investieren.

Die Vorteile eines Onlineshops auf einen Blick:
Zugang zum Weltmarkt
Neue Kunden gewinnen
Keine Begrenzung durch Öffnungszeiten
Geringe Einstiegskosten
Attraktive Preisgestaltung
Effektive Kundenanalyse
Produkte zum Anfassen sowie der persönliche Kundenkontakt sind Vorzüge, mit denen der stationäre Handel noch immer gegenüber dem digitalen punkten kann. Allerdings bieten Onlineshops als Erweiterung zum stationären Handel zahlreiche Vorteile. Es geht somit nicht darum, sich zwischen Offline- und Onlinehandel entscheiden zu müssen, sondern darum Synergien zu erzeugen: Mit der Anbindung eines Onlineshops an Ihr stationäres Geschäft erweitern Sie Ihren Kundenkreis und steigern folglich auch Ihren Umsatz. Grundvoraussetzung für den Erfolg ist jedoch eine effektive Online-Strategie. In den folgenden Sektionen erfahren Sie, wie Sie Ihren Onlineshop Schritt für Schritt aufbauen und welche Aspekte in Ihrer Online-Strategie eine elementare Rolle spielen.
2. Das Grundgerüst Ihres Onlinehandels: Legen Sie die Anforderungen an den Onlineshop fest
Für viele beginnt der erste Schritt im Aufbau eines Onlineshops mit der Wahl eines geeigneten Shopsystems – doch davon gibt es Unzählige. Aus dieser Vielfalt an Shopsystemen die passende Software auszuwählen, ist für zukünftige Onlinehändler gleich zu Beginn eine der wichtigsten Entscheidungen. Lesen Sie in dieser Sektion, welche Anforderungen an einen Onlineshop im Vorfeld definiert werden müssen, um darauf aufbauend das passende Shopsystem zu finden.
E-Commerce Voraussetzungen
Falls Sie bisher über keine bestehende Software verfügen, sollten Sie bei der Wahl des passenden Shopsystems darauf achten, dass dieses über entsprechende Features und Tools verfügt, um administrative Prozesse automatisieren zu können. So vermeiden Sie Mehrarbeit und unübersichtliche Datenbeständen – beispielsweise bei den Verkaufszahlen von Onlineshop und stationären Geschäft. Entscheiden Sie zu Beginn auch, ob Ihr Shopsystem in verschiedenen Sprachen verfügbar sein soll.
Zahlungsmethoden
Zu den beliebten Zahlungsmethoden gehören:
Sofortüberweisung
Kreditkarte
PayPal
Bankeinzug
Per Nachname
Ratenzahlung
Amazon Pay
Überweisung
Laut einer Umfrage in Deutschland von 2019 gehören PayPal, auf Rechnung sowie Lastschrift oder Kreditkarte zu den beliebtesten Zahlungsmethoden bei Online-Käufen. Wenn Sie also Ihre Auswahl an Zahlungsmethoden festlegen, integrieren Sie auch diese, mit denen Kunden online am liebsten bezahlen. Hohe Geldbeträge werden womöglich aus Aspekten der Absicherung gern per Rechnung bezahlt. Dafür spricht ein Ergebnis der Studie „Online-Payment 2019“, die ergab, dass Zahlungen per Rechnung am umsatzstärksten sind. Wenn Sie also hochpreisige Produkte oder Dienstleistungen anbieten, ist die Bezahlmethode auf Rechnung besonders wichtig für Ihren Shop.

Versandoptionen
Kunden-Accounts
Produktpräsentation
Detailbilder geben Ihren Kunden einen guten Einblick in die Verarbeitung und das Material des Produktes. Hierfür sind Zoom-Funktionen oder sogar professionelle Produktvideos hilfreich. Versuchen Sie dem Vorteil des haptischen Erlebens in einem lokalen Geschäft so nah wie möglich zu kommen. Wenn es sich bei Ihren Produkten um technische Innovationen handelt, die bisher nur von wenigen Menschen genutzt wurden, ist es sinnvoll, das Produkt auch in seiner Verwendung zu zeigen.
Info
Überzeugen Sie Ihre Kunden mit hochwertigen Produktdarstellungen, die gekonnt in Szene gesetzt sind, denn ein Foto mit dem Smartphone genügt keinesfalls. Innovative Technologien bieten Ihnen heute völlig neue Möglichkeiten. Auch kurze Filme eignen sich sehr gut, um die Handhabung der angebotenen Waren zu verdeutlichen. Inszenieren Sie also ihre Produkte und schaffen Sie ein digitales Einkaufserlebnis.
Kann die bestehende Software mit dem Shopsystem verknüpft werden?
Über welche Sprachen soll der Onlineshop verfügen?
Welche Zahlungsmöglichkeiten möchten Sie zur Verfügung stellen?
Welche Versandoptionen sind möglich?
Können Kunden-Accounts angelegt werden?
Wie viele Produkte werden zu Beginn angeboten?
Wie oft sollen Produkte geändert oder ergänzt werden?
Wie viele Produkte sollen insgesamt angeboten werden?
Wie werden die Produkte präsentiert?
Gibt es eine Filterfunktion für die Produktsuche?
3. So definieren Sie Ihr Produktangebot für den Onlineshop
Bieten Sie im Anfangsstadium wenige, aber auf die Kernzielgruppe fokussierte Produkte an und erweitern Sie Ihr Sortiment erst nach und nach. So erreichen Sie langfristigen Erfolg.
Wie in der Sektion Die Vorteile eines Onlineshops bereits erläutert, besticht der stationäre Handel durch das haptische Erlebnis seiner Produkte. Informationen, die Kunden sinnlich aufnehmen (Material, Größe, Farbigkeit, Gewicht, etc.), sollten Sie im Onlineshop in Form von zusätzlichen Informationen aufbereiten. Lassen Sie Ihre Kunden nicht im Unklaren: Versetzen Sie sich in die Lage des Käufers und überlegen Sie, welche Produktinformationen Sie selbst interessant und wichtig finden würden. Detaillierte Produktbeschreibungen sorgen weiterhin für ein besseres Ranking in Suchmaschinen: So werden Sie von potenziellen Kunden online besser gefunden. Mehr zum Thema Suchmaschinenmarketing lesen Sie in der Sektion 8.
4. Lernen Sie von der Konkurrenz: Die Wettbewerbsanalyse

